Ekzemen auf der Spur

Autor: Dr. Alexandra Bischoff/Dr. Anja Braunwarth

Mit einem Blick ist es nicht getan. © fotolia/Ban

Patienten mit Ekzemen schlagen nicht gleich beim Dermatologen auf, sondern meist erst mal bei Ihnen. Dann heißt es: auf Spurensuche gehen.

Ein Drittel aller Patienten, die wegen einer Hautveränderung ihren Hausarzt aufsuchen, hat ein Ekzem. Wie so oft im Mediziner­alltag hilft in Sachen Ursachenforschung die gründliche Anamnese. Sie sollte folgende Punkte beinhalten:

  • zeitliches Auftreten, Verlauf
  • Lokalisation und Prädilektionsstellen
  • typische Morphologie
  • potenzielle Auslöser
  • atopische Diathese (Heuschnupfen, Asthma, frühere Dermatitis)
  • Beruf, Hobbys

Ob es sich um ein akutes oder ein chronisches Aufflackern handelt, lässt sich häufig bereits anhand des Hautbefunds feststellen. Während akute Ekzeme mit einem Erythem beginnen, auf das zunächst ein intraepidermales Ödem und später Papeln und Vesikel folgen, imponieren bei...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.