Früherkennung von Alzheimer bringt nichts außer Übertherapien

Autor: Maria Weiß

Häufig ist gar nicht sicher, ob eine Alzheimer-Demenz jemals eintreten wird. © iStock/wildpixel

Jeder dritte bis vierte 60-Jährige mit Amyloid-Ablagerungen im Gehirn wird früher oder später dement. Also vorsorglich Medikamente geben? Experten meinen: Das macht keinen Sinn.

Grundsätzlich berge jeder Versuch, eine Erkrankung im präklinischen Stadium zu erkennen, das Risiko von Überdiagnose und Übertherapie. Schließlich wisse man ja nicht, ob sich das Leiden überhaupt jemals manifestieren wird, stellen Dr. Kenneth M. Langa­ und Dr. James F. Burke von der Universität Michigan klar. In besonderem Maße gelte das aber für die Früh­diagnostik einer Alzheimer-Demenz.

Wende man die heutigen Bild­gebungs- und Biomarker-Technologien auf breiter Basis an, ließen sich bei etwa 30 % der über 50-Jährigen Amyloid-Ablagerungen im Gehirn nachweisen, betonen die beiden Autoren. Und das, obwohl keinerlei kognitive Einschränkungen bestehen. Die meisten dieser Menschen würden...

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