Malariamittel beim Pankreaskarzinom geprüft

Autor: Josef Gulden

Hydroxychloroquin wird u.a. zur Therapie der Malaria verwendet. © iStock/doug4537; abhijith3747 – stock.adobe.com

Ein Malariawirkstoff in der Therapie des metastasierten Pankreaskarzinoms? Diese ungewöhnlich klingende Konstellation soll die Bildung von Therapieresistenzen verhindern. Ganz so einfach scheint es in der Praxis aber nicht zu sein.

Zur Therapie des fortgeschrittenen Pankreaskarzinoms gibt es bislang wenige Möglichkeiten und selbst diese sind nur mäßig erfolgreich: In der Erstlinie stehen für sehr fitte Patienten das FOLFIRINOX-Protokoll (Fluorouracil, Irinotecan, Oxaliplatin) sowie die Kombination aus Gemcitabin und nab-Paclitaxel zur Verfügung. Beide verlängern das Gesamtüberleben gegenüber einer Gemcitabin-Monotherapie. Praktisch alle Patienten entwickeln aber früher oder später eine Resistenz gegenüber den Chemotherapien.

In bisherigen Studien wirksam und verträglich

Ein Mechanismus, mit dem Tumorzellen sich gegen Zytostatika wehren, ist die Autophagie, bei der zelluläre Organellen auf geregelte Weise zuerst in...

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