MRSA: Persistierende Erreger mittels Tonsillektomie loswerden

Autor: Dr. Sascha Bock

Durch die überwiegend oberflächliche Sanierung können die Bakterien in den Tonsillen überleben. © wikimedia/Chriudel

Drei erfolglose MRSA-Eradikationsversuche hatte ein Patient hinter sich, als sich die HNO-Ärzte zur Tonsillektomie entschlossen. Mit Erfolg: Der Keim kam nicht wieder. Ist der Eingriff eine ernsthafte Option für therapie­refraktäre Fälle?

Mit den beruflichen Folgen einer persistierenden MRSA-Kolonisation haben Mediziner, die den Keim mit sich herumschleppen, besonders zu kämpfen. So ging es auch einem 53-jährigen Anästhesisten, der sich am Marienhospital in Gelsenkirchen von Professor Dr. Philipp Dost und dessen Team behandeln ließ. Der MRSA-besiedelte Kollege litt seit Jahren fast permanent unter nasopharyngealem Schleimfluss. Gelegentlich bestanden Halsschmerzen und eine behinderte Nasenatmung.

Nase und Epipharynx negativ, rechte Tonsille positiv

Wegen eines Asthma bronchiale nahm der Anästhesist täglich Mometason-Spray. Zudem waren in der Vergangenheit bereits mehrere Eingriffe an den Nasennebenhöhlen erfolgt....

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