Typ-2-Diabetes kennt viele Spielarten

Medizin und Markt , Fortbildung Autor: Maria Weiß

Gefunden wurden fünf Subgruppen mit deutlichen Unterschieden in Verlauf und Prognose. © Chinnapong – stock.adobe.com

Patienten mit Typ-2-Diabetes lassen sich nicht alle über einen Kamm scheren. Einige Subgruppen benötigen relativ schnell eine dauerhafte Insulintherapie, andere nicht. Manche muss man wegen ihres hohen Komplikationsrisikos besonders im Auge behalten.

Der Typ-2-Diabetes ist nach heutigem Verständnis eine sehr komplexe Erkrankung mit multi­plen pathophysiologischen Defekten, die letztendlich in einer Hyperglyk­ämie münden. Dazu gehören:

  • reduzierte Insulinsekretion
  • erniedrigte Glukoseaufnahme in den Muskel
  • verminderter Inkretineffekt
  • vermehrte Lipolyse
  • gesteigerte Glucagonproduktion
  • erhöhte Glukoserückresorption über SGLT-2
  • verstärkte hepatische Glukoseproduktion
  • Neurotransmitter-Dysfunktion.

Daher ist es nicht verwunderlich, dass man bei Patienten an verschiedenen Schrauben drehen und die Therapie im Verlauf immer wieder anpassen muss, sagte Dr. Christian Toussaint, niedergelassener Diabetologe, Berlin.

Zudem gibt es...

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