Neurodermitis AD-Therapie: gestern, heute, übermorgen

Autor: Sabine Mack

Die Wissenschaft hat das Verständnis für Hautkrankheiten verändert, auch auf Patientenseite. So genügt es in der dermatologischen Praxis längst nicht mehr, ein „schnelles Rezept“ auszustellen. Die Betroffenen benötigen insbesondere Aufklärung und ein Grundverständnis über Ursachen und Trigger ihrer Erkrankung.

Wie sich der Fortschritt auf das Krankheitsbild atopische Dermatitis (AD) ausgewirkt hat und was wir in Zukunft erwarten können: Das zeigte Prof. Dr. Thomas Bieber, Direktor der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie in Bonn, im Rahmen des 1. Braun-Falco-Gedächtnisvortrags auf.

Neurologisch oder nicht?

Im pathophysiologischen Konzept des 19. Jahrhunderts hatte L. Brocq das Ekzem ins Zentrum der entzündlichen Hauterkrankungen gestellt. Hier trat bereits die Bezeichnung „Dermatitis ­atopica“ in Erscheinung. Bis heute werden zahlreiche Namen verwendet: vom atopischen Ekzem (griechisch „atopía“ = nicht zuzuordnen; „ekzema“ – „Aufgegangenes“) über endogenes Ekzem (lat. Lichen…

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