Atopische Dermatitis Frühes Cremen bringt wohl nichts

Autor: Ingolf Dürr

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Bei Neurodermitis-Patienten gehört das tägliche Eincremen zur Basispflege. Aber kann eine solche standardisierte Hautpflege bei Neugeborenen mit hohem Risiko für Neurodermitis die Entwicklung der Krankheit möglicherweise verhindern?

Um eine Antwort auf diese Frage zu finden, starteten Forscher vom Institut für Pflegewissenschaften der Charité – Universitätsmedizin Berlin eine Studie mit 150 gesunden Neugeborenen, die nicht älter als 14 Tage waren. Alle diese Neugeborenen wiesen ein erhöhtes Risiko auf, an atopischer Dermatitis (AD) zu erkranken. Dazu musste mindestens ein Elternteil oder ein Geschwisterkind bereits eine ärztliche ­Diagnose von atopischer Dermatitis, Asthma oder allergischer Rhinitis/Rhinokonjunktivitis erhalten haben.

Die 150 Neugeborenen wurden dann im Verhältnis 1:1 in zwei Gruppen eingeteilt. In der ersten Gruppe sollten die Säuglinge täglich mit „HiPP Babysanft Pflegemilch“ (mit 21 % Glycerin) am…

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