Zosterrisiko unter Anifrolumab Gürtelrose mit Virostatikum vorbeugen?

Autor: Dr. Sonja Kempinski

Das Risiko für einen Herpes zoster ist bei Menschen mit systemischem Lupus erythematodes (SLE) im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung um das 3- bis 5-Fache erhöht. Das Risiko für einen Herpes zoster ist bei Menschen mit systemischem Lupus erythematodes (SLE) im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung um das 3- bis 5-Fache erhöht. © plo - stock.adobe.com

Unter einer Interferoninhibition steigt das beim Lupus erythematodes ohnehin erhöhte Risiko für Herpes zoster weiter. Ist die Impfung kontraindiziert, bewahrt womöglich die prophylaktische Gabe eines Virostatikums vor der Gürtelrose.

Das Risiko für einen Herpes zoster ist bei Menschen mit systemischem Lupus erythematodes (SLE) im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung um das 3- bis 5-Fache erhöht. Noch weiter gesteigert wird die Gefahr durch immunsupprimierende oder -modulierende Wirkstoffe. Zu Letzteren gehört auch der Interferoninhibitor Anifrolumab, ein Antikörper, der an die Subunit 1 des Interferon-1-Rezeptors bindet. In Studien mit SLE-Erkrankten erhöhte die monatliche Verabreichung von 300 mg Anifrolumab das Zosterrisiko im Vergleich zu Placebo deutlich (6,1 % vs. 1,3 %) – vor allem im ersten Jahr der Behandlung.

Forschende um Dr. Ludivic Trefond von der Université Clermant Auvergne untersuchten, ob die vorbeugende…

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