Antimykotika bei AD Kein nachweisbarer Nutzen

Autor: Sabine Mattes

In Hinblick auf das erhöhte Risiko systemischer Nebeneffekte raten die Forschenden jedoch davon ab, Antimykotika bei Patientinnen und Patienten zur alleinigen AD-Therapie einzusetzen. In Hinblick auf das erhöhte Risiko systemischer Nebeneffekte raten die Forschenden jedoch davon ab, Antimykotika bei Patientinnen und Patienten zur alleinigen AD-Therapie einzusetzen. © triocean - stock.adobe.com

Eine neue Übersichtsarbeit zeigt: Antimykotika bieten keinen signifikanten Vorteil bei atopischer Dermatitis. Während eine begleitende Pilzinfektion behandelt werden sollte, ist die alleinige Therapie mit Antimykotika nicht sinnvoll – zu unklar der Nutzen, zu hoch das Risiko systemischer Nebenwirkungen.

Eine aktuelle Übersichtsarbeit konnte die Eignung von Antimykotika zur Off-Label-Therapie einer atopischen Dermatitis nicht bestätigen. Deren Einsatz sollte sich bei Kindern und Erwachsenen auf die Behandlung komorbider Pilzinfektionen beschränken, empfiehlt das Autorenteam um Luis Andrade, University of Miami Miller School of Medicine. 

Die Forschenden analysierten die Daten von sieben Studien, die den Effekt und die Nebenwirkungen von unterschiedlichen oralen und topischen Antimykotika bei der Behandlung einer AD untersuchten. Äußerlich anwendbare Wirkstoffe wie Sertaconazol, Miconazol und Ciclopirox-Olamin zeigten im Vergleich zu Hydrocortison und Placebo allenfalls minimale…

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