Parkinson: Tiefe Hirnstimulation moduliert auch den Charakter

Autor: Christine Vetter, Foto: thinkstock

Die tiefe Hirnstimulation bessert die Bewegungsstörungen bei Parkinsonpatienten. Doch der Eingriff kann Auswirkungen auf die Persönlichkeit haben.

Rund 60 000 Parkinsonpatienten wurden bislang weltweit mittels einer tiefen Hirnstimulation behandelt. Über Elektroden im Bereich des Nucleus thalamicus lassen sich krankhafte Impulse unterdrücken, das Zittern lässt nach, die Geschwindigkeit der Bewegungen und das Erstarren der Patienten normalisieren sich. „Wir modulieren aber nicht nur Motorik, sondern damit verbunden wohl auch Emotionalität und Affekt“, erklärte Professor Dr. Lars Timmermann von der Klinik und Poliklinik für Neurologie der Universität Köln.

Jeder zweite hirnstimulierte Parkinson-Patient wesensverändert?

Eine Befragung von 30 Parkinsonkranken und ihren Angehörigen im Rahmen des Projekts ELSA-DBS* ergab, dass jeder dritte…

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