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Waffen gegen Corona: Eine Liste potenziell wirksamer Mittel

Womöglich könnten bekannte antiviral wirksame Mittel helfen, die Erkrankung COVID-19 einzudämmen. Ein europäisches Forscherteam sieht die Lösung in Breitspektrum-Substanzen, d.h. in Wirkstoffen, die Viren aus mindestens zwei verschiedenen Familien attackieren.
Knapp 120 solcher Kandidaten haben sie anhand verfügbarer Studien bewertet. Alle Arzneien wurden bereits auf ihre Sicherheit beim Menschen getestet. Insgesamt kommen 31 Substanzen für die Behandlung (und Prophylaxe) von COVID-19 infrage. Lopinavir, Ritonavir und Remdesivir z.B. werden aktuell klinisch untersucht.
Eine Online-Datenbank informiert über alle Breitspektrum-Mittel und die von ihnen adressierten Viren. Letztlich erhoffen sich die Forscher, künftig aufkommende Infektionen mit bereits existierenden Substanzen besser therapieren zu können – drug repurposing nennt sich das.
Quelle: Andersen PI et al. Int J Infect Dis 2020; DOI: 10.1016/j.ijid.2020.02.018
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