Generikum als Glatirameracetat-Alternative? Interview mit Prof. Ziemmsen

Autor: MT

Für die Therapie der Multiplen Sklerose stehen dem Neurologen inzwischen unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung. Für die Therapie der Multiplen Sklerose stehen dem Neurologen inzwischen unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung. © fotolia/ag visuell

Für die Therapie der Multiplen Sklerose stehen dem Neurologen inzwischen unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung. Durch den Eintritt oraler Medikamente konnte das Spektrum in der Basistherapie erheblich erweitert werden. Nun gibt es in einigen europäischen Ländern die Marktzulassung des ersten Generikums – nämlich zu Glatirameracetat.

Im Interview nimmt Professor Dr. Tjalf Ziemmsen, Universitätsklinik und Poliklinik für Neurologie, Dresden, Stellung zu den potenziellen Auswirkungen.    

Wie sehr wird die Markteinführung des Nachahmerpräparates von Glatirameracetat den Markt verändern?

Prof. Dr. Ziemssen: Die Therapieentscheidung bei der Multiplen Sklerose hängt von verschiedenen Faktoren ab. In erster Linie spielt neben anderen Charakteristika des jeweiligen Patientenprofils die klinische und bildmorphologische Krankheitsaktivität sowie die Wirksamkeit und Sicherheit eines Medikaments eine Rolle. Durch das breitere Therapiespektrum sind wir nun in der Lage, auch zunehmend die individuelle Lebensplanung der Patienten…

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