So stoppen Sie den degenerativen Teufelskreis in der Halswirbelsäule

Autor: Dr. Anna-Lena Krause

Bei zervikaler Spinalkanalstenose auf Warnsignale der Myelopathie achten! Bei zervikaler Spinalkanalstenose auf Warnsignale der Myelopathie achten! © Raslan F, Martínez-Olivera R. Internistische Praxis 2016; 57: 73-84; © Oberfranken-Fachverlage GmbH & Co. KG, Kulmbach

Diffuses Kribbeln und Taubheitsgefühle ohne sichere Dermatomzuordnung: Das sind die ersten Anzeichen für eine zervikale Myelopathie, die häufig infolge einer Spinalkanal­stenose entsteht. Zwei Neuro­chirurgen erklären, warum Sie jetzt handeln sollten.

 

Durch die zunehmend älter werdende Bevölkerung werden auch degenerative Erkrankungen der Halswirbelsäule immer häufiger. Denn mit den Jahren verschleißen die Bandscheiben ebenso wie die Wirbelkörper, Muskeln und Bänder. Wölbt sich Bandscheibengewebe in den Spinalkanal, verknöchert oder verkalkt es dort, entsteht ein harter Bandscheibenvorfall. Zudem wird das Bewegungssegment zunehmend hypermobil. Als kompensatorische Gegenmaßnahmen bilden sich Spondylophyten und Wirbelgelenke hypertrophieren.

Kribbeln, unsicherer Gang, Inkontinenz, Lähmung

All diese Prozesse führen schließlich zur progredienten Verengung des Spinalkanals. Bei einem sagitalen Durchmesser von 10–12 mm spricht man von einer…

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