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eRezept Nachweis vor dem Mai

Die KBV verweist auf die Regelung im Digital-Gesetz, das am 26. März in Kraft getreten ist. Schon seit dem 1. Januar wird Praxen die TI-Pauschale um 50 % reduziert, wenn sie die aktuelle Softwareversion fürs eRezept nicht auf ihrem IT-System eingespielt haben.
Mit dem digitalen Rezept verordnen können Ärzte seit dem 1. April übrigens auch Medizinalcannabis. Mit der Teil-Legalisierung unterliegt die Verordnung von Cannabisarzneimitteln nicht länger dem Betäubungsmittelgesetz (Ausnahme: Nabilon).
Eine weitere Frist ist der 30. Juni. Dann müssen Praxen elektronische Arztbriefe zumindest empfangen können (siehe Digital-Gesetz). Hier warnt die KBV ebenfalls: Schon seit dem 1. März muss die aktuelle Version der eArztbrief-Software installiert sein. Ansonsten ist auch das ein Grund, dass der Einrichtung die monatliche TI-Pauschale halbiert wird. Ausnahme: Für das Praxisverwaltungssystem ist noch kein entsprechendes Modul verfügbar.
Quelle: KBV-Praxisnachrichten