NRG1-Genfusion im Visier Auf Zenocutuzumab sprechen Erkrankte mit verschiedenen soliden Tumoren an

Autor: Dr. Judith Lorenz

Der Antikörper verhindert, dass HER2 und HER3 einen proonkogenen Komplex bilden. Der Antikörper verhindert, dass HER2 und HER3 einen proonkogenen Komplex bilden. © Juan Gärtner - stock.adobe.com

Fortgeschrittene Tumoren mit onkogenen Fusionen des NRG1-Gens sprechen gut auf den bispezifischen Antikörper Zenocutuzumab an. Zu diesem Ergebnis kommt eine internationale Phase-2-Studie.

Fusionen des Neuregulin-1(NRG1)-Gens fungieren als onkogene Treiber: Die daraus entstehenden Proteine induzieren die Heterodimerisierung von HER2 und HER3 und aktivieren nachfolgende Proliferations- und Signalwege, erläutern Forschende um Dr. ­Alison ­Schram vom Memorial Sloan Kettering Cancer Center und Weill Cornell Medical College in New York. 

Hier setzt Zenocutuzumab an: Der bispezifische Antikörper bindet sowohl HER2 als auch HER3, verhindert ihre Dimerisierung und blockiert die Interaktion mit dem NRG1-Fusionsprotein. Auf diese Weise hemmt er die Tumorzellproliferation

Im Rahmen der eNRGy-Studie, an der sich 49 Zentren in zwölf Ländern beteiligten, prüften Dr. ­Schram und…

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