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Bundesrat stimmt Gesetzentwurf zu Bei Abort greift Mutterschutz

Durch das neue Gesetz erhalten Frauen, die eine Fehlgeburt ab dem vierten Schwangerschaftsmonat haben, zum ersten Mal eine gesetzlich garantierte Regenerationszeit, um sich von den körperlichen sowie seelischen Belastungen eines solchen Ereignisses zu erholen.
Der Anspruch auf Mutterschutz ist begrenzt
Die Mutterschutzzeit umfasst die sechs Wochen vor der Entbindung und die acht Wochen nach der Geburt des Kindes. In diesem Zeitraum müssen Frauen nicht arbeiten. Bei Fehlgeburten galt diese Schutzfrist bislang nicht, doch nun gibt es einen gestaffelten Anspruch. Die Betroffenen sind aber nicht verpflichtet, diese Möglichkeit zu nutzen. Ein Großteil der betroffenen Frauen – 84.000 pro Jahr – erleidet jedoch die Fehlgeburt bis zur zwölften Schwangerschaftswoche. Für diesen Zeitraum ist aber weiterhin kein Anspruch auf Mutterschutz vorgesehen.
Quelle: Pressemitteilung – BMFSFJ