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Eiter bis wolkige Aussichten: Spaß- und Monatslinsen führen zunehmend zu Augeninfektionen

Mit einem eitrigen Hornhautinfiltrat wurde eine 29-jährige Tauchlehrerin von ihrem deutschen Arzt in die Klinik geschickt. Die Patientin konnte nur noch Handbewegungen erkennen. Schon an ihrem Arbeitsort in Sansibar war das Auge gerötet gewesen, eine dreitägige Therapie mit Gentamycin war ohne Erfolg geblieben. Sieben Tage Tropicamid, Moxifloxacin und Ceftazidim brauchte es, um die Bakterien wieder in den Griff zu bekommen. Danach wurde die Behandlung mit Prednisolon für weitere zehn Tage fortgesetzt.
Schuld waren höchstwahrscheinlich die weichen Kontaktlinsen gewesen, die die junge Frau regelmäßig trug. Diese Hilfsmittel stellen inzwischen hierzulande die Hauptursache für infektiöse K…
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